True Beauty is in Simplicity

Chanterelles fresh from the forest (won’t tell you where we find them…),

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Pan fry them with fresh organic herbs, onions, white wine and use good durum semolina pastaimg_4586.jpg img_4589.jpg img_4587.jpg


and here you go –  a simple, yet very tasty meal

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Schnitzeljagd

Mountain biking in Singapore scheint auf den ersten Blick “not the most obvious thing to do”, aber wie so oft täuscht der anfängliche Eindruck: mit ein wenig Kreativität lassen sich 200 Kilometer XC-Trail zusammenbasteln: ein halbes Dutzend offiziell markierte Trails ergeben 50 Kilometer, ca 60 Kilometer gibt der Green Corridor her, bevor die Verlegung einer Pipeline 20 km davon für drei Jahre unpassierbar machen wird und der Singapore Bike Hash, bei welchem ich seit drei Jahren Mitglied bin, und andere Clubs sorgen für den Rest.


Der Singapore Bike Hash (www.singaporebikehash.com) ist in fester Hand alteingesessner Angmos, deren Ortskenntnis, Comittment zur Sache, Arroganz und Ignoranz in gleichen Teilen erstaunlich, bewundernswert, geschmacklos und so von total vorgestern sind. Nachwuchsprobleme sind offensichtlich.

Das läuft so: jeden dritten Sonntag trifft sich die Gang (80% Mann und  20% Frau) meist auf einem abgelegenen Parkplatz um 09:45 zur MTB-Schnitzeljagd. Ja nicht zu früh, Zeit muss sein, den vorabendlichen Kater auszuschlafen. Die Hares markieren tags zuvor oder unmittelbar vor dem Anlass mit Kreide und Toiletten-Papier eine ca. 20 Kilometer lange Schlaufe durch Urwald, Sozialwohnungs-Bauten, militärisches Trainingsgelände, Baustellen und anderes Terrain, welches mehr oder weniger XC-tauglich ist. Besonders beliebt sind Trag-Segmente über Fussgaenger-Ueberfuehrungen. Hie und da werden fieserweise Sackgassen, so genannte T-Checks oder Circle-Checks eingebaut, um die unwissenden Hashers zu Pfadfindern werden zu lassen. Bedenkt man die Knappheit an unueberbautem Land in Singapore ist die Kreativität, mit welcher die Spurenleger immer wieder neue Varianten finden, bewundernswert.

Kurz nach dem Start teilt sich das Feld in drei Gruppen: die Fanatiker, welche immer zuerst und zuvorderst sein müssen, jeder T-Check muss in seiner Gänze ausgefahren werden und jede, auch noch so kurze und unbedeutende Steigung gibt genügend Anlass, eine Bergpreiswertung auszurufen. In einem gewissen Abstand folgt die Gruppe Normalradler, die den Parcours mit gemaessigteren Ambitionen absolvieren. Zuletzt die Veteranen, Anfänger und jene, welche am vergangenen Abend so viel gesoffen haben, dass sie sich knapp auf den Velos halten können.

Eine Stunde kann ich mit den Extremos mithalten, den Rest radle ich so lange alleine, bis andere, welche aus der Spitzengruppe zurückfallen, sich zu mir gesellen.

So weit so sehr gut, peinlich, ganz oberpeinlich wird’s anlässlich des “Circles”, jenem biergeschwängerten Teil nach der Fahrt, anlässlich dessen Fahrer aus offensichtlichen und weniger offensichtlichen Gründen in die Mitte gerufen werden und für ihre fehlenden Fahr- und Orientierungskünste und andere banale Vergehen, öffentlich gescholten und unter Gejohle der Menge einen Becher Bier ex und hop hinunterstürzen müssen.

Der Singapore Hash hat sich den gesitteten Sitten des Landes angepasst und verzichtet auf das Zurschaustellung nackter Haut, so wie ich das 2015 in Kuching erlebt habe, wo anlässlich des “Circles” die Angeschuldigten sich nackten Hinterns auf einen Eisblock setzen mussten.


Mein DuSchlauch-Kanal zeigt einige Video von Mamils (see a previous entry for more on that theme) die sich auf und mit ihren Rädern abmühen. Eigentlich immer same same, innovativerweise wechselt die Begleitmusik, welche youtube kostenlos zur Verfügung stellt, von Episode zu Episode. Kein Wunder hat mein Kanal erst 7 Abonnentinnen.

Klick auf das Youtube Logo um zu meinem Kanal zu gelangen und ein “subscribe” aka “abonnieren wäre ganz nett.

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PS: Zwei Monate nach der Erstellung dieses Eintrages, sind der AbonnentInnen nun zehn(e): >40% Wachstum binnen zweier Monate, von solchen Zahlen träumt jeder CEO.