my first multi-day mountain biking event

I’m regularly riding my Merida hardtail since we moved back to the Lion City in 2012. Regularly means one to two times a week, recently closer to three times a week, each ride is in the 35 km (+/- 15 km) distance range. The tri-weekly bike hash adds some high level cardio to it, when I (often unsuccessfully) try to keep up with the semi-pros in the group.

The point is: I’m not training any multi-day riding, hence any multi-stage event, no matter how easy or difficult it might be, appears too much of a challenge. So where to start – with the ambition in mind – to join a multi-stage event in the near (or far) future?

The 2016 Phuket Interbike Hash is a good opportunity to test stamina and endurance and find a yardstick for my body’s ability to recover overnight in a reasonably demanding environment (AKA the bloody heat..). The organisers in Phuket promised ample supply of drinking water and opportunities to short-cut the ride. Head over to the “Schnitzeljagd” post for an unbiased introduction into “hashing”.

The ride on day one leads over app 27 km through dry fields and forests, a few single trails, past some angry buffalos, a few detours and not much climbing, i.e. a nice warm-up. Hydration and hydration is the mantra of the day. I feel good after the ride, the legs not too tired. The circle takes close to two hours, luckily the dinner buffet is fixed at 20:00, otherwise the show would have continued for another few hours. Apparently their record is a six hours circle.

Day two leads us through villages, over asphalt roads (a particular pleasure in the plain afternoon heat) into a forest, back on a road, where I overlook a left turn and end up doing 2 km extra. A second oversight of an obvious sign leads me into another dead end and back, all chances of riding with the fast&furious are gone by now.

I’m on my own, just riding at my own speed, cruising through forest and villages, grinding through a few very steep climbs, which I manage to ride and Gopro-ing good chunks of it.

Down to the beach, remnants of the 2004 Tsunami are still visible, another five kilometres over asphalt and through a few backyards bring me back to the hotel. 

Two hours twenty pure riding time for 37.8 km. Legs are tired, I’m sweaty and dusty, but not overly exhausted.


inner peace


PS1: Needless to say that the Singapore extremist’s contingent claimed to be the first ones back at the hotel in well under two hours – always must be kiasu 😉

PS2: Endless circle, dinner buffet, by 22:00 I rest my legs.

PS3: A short video is here.

PS4: more about bike hashing here.


May 2016

Schnitzeljagd

Mountain biking in Singapore scheint auf den ersten Blick “not the most obvious thing to do”, aber wie so oft tĂ€uscht der anfĂ€ngliche Eindruck: mit ein wenig KreativitĂ€t lassen sich 200 Kilometer XC-Trail zusammenbasteln: ein halbes Dutzend offiziell markierte Trails ergeben 50 Kilometer, ca 60 Kilometer gibt der Green Corridor her, bevor die Verlegung einer Pipeline 20 km davon fĂŒr drei Jahre unpassierbar machen wird und der Singapore Bike Hash, bei welchem ich seit drei Jahren Mitglied bin, und andere Clubs sorgen fĂŒr den Rest.


Der Singapore Bike Hash (www.singaporebikehash.com) ist in fester Hand alteingesessner Angmos, deren Ortskenntnis, Comittment zur Sache, Arroganz und Ignoranz in gleichen Teilen erstaunlich, bewundernswert, geschmacklos und so von total vorgestern sind. Nachwuchsprobleme sind offensichtlich.

Das lĂ€uft so: jeden dritten Sonntag trifft sich die Gang (80% Mann und  20% Frau) meist auf einem abgelegenen Parkplatz um 09:45 zur MTB-Schnitzeljagd. Ja nicht zu frĂŒh, Zeit muss sein, den vorabendlichen Kater auszuschlafen. Die Hares markieren tags zuvor oder unmittelbar vor dem Anlass mit Kreide und Toiletten-Papier eine ca. 20 Kilometer lange Schlaufe durch Urwald, Sozialwohnungs-Bauten, militĂ€risches TrainingsgelĂ€nde, Baustellen und anderes Terrain, welches mehr oder weniger XC-tauglich ist. Besonders beliebt sind Trag-Segmente ĂŒber Fussgaenger-Ueberfuehrungen. Hie und da werden fieserweise Sackgassen, so genannte T-Checks oder Circle-Checks eingebaut, um die unwissenden Hashers zu Pfadfindern werden zu lassen. Bedenkt man die Knappheit an unueberbautem Land in Singapore ist die KreativitĂ€t, mit welcher die Spurenleger immer wieder neue Varianten finden, bewundernswert.

Kurz nach dem Start teilt sich das Feld in drei Gruppen: die Fanatiker, welche immer zuerst und zuvorderst sein mĂŒssen, jeder T-Check muss in seiner GĂ€nze ausgefahren werden und jede, auch noch so kurze und unbedeutende Steigung gibt genĂŒgend Anlass, eine Bergpreiswertung auszurufen. In einem gewissen Abstand folgt die Gruppe Normalradler, die den Parcours mit gemaessigteren Ambitionen absolvieren. Zuletzt die Veteranen, AnfĂ€nger und jene, welche am vergangenen Abend so viel gesoffen haben, dass sie sich knapp auf den Velos halten können.

Eine Stunde kann ich mit den Extremos mithalten, den Rest radle ich so lange alleine, bis andere, welche aus der Spitzengruppe zurĂŒckfallen, sich zu mir gesellen.

So weit so sehr gut, peinlich, ganz oberpeinlich wird’s anlĂ€sslich des “Circles”, jenem biergeschwĂ€ngerten Teil nach der Fahrt, anlĂ€sslich dessen Fahrer aus offensichtlichen und weniger offensichtlichen GrĂŒnden in die Mitte gerufen werden und fĂŒr ihre fehlenden Fahr- und OrientierungskĂŒnste und andere banale Vergehen, öffentlich gescholten und unter Gejohle der Menge einen Becher Bier ex und hop hinunterstĂŒrzen mĂŒssen.

Der Singapore Hash hat sich den gesitteten Sitten des Landes angepasst und verzichtet auf das Zurschaustellung nackter Haut, so wie ich das 2015 in Kuching erlebt habe, wo anlĂ€sslich des “Circles” die Angeschuldigten sich nackten Hinterns auf einen Eisblock setzen mussten.


Mein DuSchlauch-Kanal zeigt einige Video von Mamils (see a previous entry for more on that theme) die sich auf und mit ihren RĂ€dern abmĂŒhen. Eigentlich immer same same, innovativerweise wechselt die Begleitmusik, welche youtube kostenlos zur VerfĂŒgung stellt, von Episode zu Episode. Kein Wunder hat mein Kanal erst 7 Abonnentinnen.

Klick auf das Youtube Logo um zu meinem Kanal zu gelangen und ein “subscribe” aka “abonnieren wĂ€re ganz nett.

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PS: Zwei Monate nach der Erstellung dieses Eintrages, sind der AbonnentInnen nun zehn(e): >40% Wachstum binnen zweier Monate, von solchen Zahlen trÀumt jeder CEO.

Der Mamil fliegt nach Kuching zum Veloele

Mamilomat fahren ist das Golf des 21. Jahrhunderts – die Menschheit macht Fortschritte.


Freitagabend 10. Juli 2015, Changi Flughafen: das Merida sicher im neuen EVOC Sack verstaut, Unmengen von Mamil-Zubehör verpackt und eine urbane Schultertasche lĂ€ssig umgehaengt. In der Lounge stopfe ich mir den Magen mit belegten Broten voll und trinke ein Glas Rotwein. Perfekter Abholservice in Kuching, Hotel Check-in in wenigen Minuten erledigt, hernach sofort zur Eröffnungsfeier des dritten Internationalen Bike Hash in Kuching. Das Fest findet im ersten Stock eines Chiew Chow Restaurants statt – besser gesagt, es hat stattgefunden. Laute und deutliche Spuren exzessiven Alkoholkonsums sind omniprĂ€sent: umgekippte Bierbecher, tropfende Klimaanlage, Reiswein, “ni shi wo de xiao ping guo” plĂ€rrt aus den Lautsprechern, der Penang Bike Hash tanzt Gangnam-style dazu – das ist gelebte Fusion, Löffel liegen in Sauceresten, das Fleisch vertilgt, in drei grossen, rechteckigen Chromstahl-Gefaessen dĂŒmpelt Reis, egal ob weiss oder die Curry-Variante, kalter Reis mundet nicht. Selbst Schuld – man kommt nicht drei Stunden zu spĂ€t zur Eröffnungsfeier.

  
Ein paar “giving face to the local hashers gambei’s”, hernach retour ins Hotel, das Velo auspacken und zusammenbasteln, was von mehreren SchweißausbrĂŒchen begleitet, einigermassen klappt.

   
    
 
Ersatz-Kleider packen und den ganzen Mamil-GerĂŒmpel so herrichten, dass ich morgen ausschlafen, lange und gemĂŒtlich frĂŒhstĂŒcken und stressfrei um 11:15 zum Treffpunkt radeln kann.


Samstag 11.07.2015

Der Hash ist brutal anstrengend: viele Tragepassagen, ein paar gut gelegte, fiese T-Checks, andauernd Wurzeln und BaumstĂ€mme, die ich nicht zu bunnyhoppen vermag. Ein paar Flussdurchquerungen, welche hĂŒfttiefe AbkĂŒhlung verschaffen, ein paar ganz harte Anstiege, den letzten ĂŒber eine grob geschotterte Strasse schaffe ich nur zu Fuß. Der Trail windet sich durch satt grĂŒnen Bambus-Wald, Natur pur, mann ist das friedlich und schön. Zwanzig Minuten radle ich ganz alleine, ganz mit und bei mir, das Velo gibt Roll- und SchaltgerĂ€usche ab, Vögel und anderes Getier sind zu hören – Orgasmatron. Auf den letzten Kilometern schließe ich zu einer anderen Gruppe auf; gleichzeitig holen mich ein paar lokale Hashers ein. Nach gefahrenen 25 und gefĂŒhlten 50 Kilometern reicht’s fĂŒr heute, ich fĂŒhle mich gut aber sehr mĂŒde – kurze Dusche in der Lodge des Borneo Tribal Village, dann die ĂŒblichen, absolut widerlichen Hashzeremonien, bei denen es in erster Linie darum geht, jemanden zu verunglimpfen und ihn oder sie zu Bierkonsum zu zwingen – nicht wirklich meine Art von Humor, ich gebe mein Bestes gute Miene zum proletarischen Gedoesel zu machen. Ein zehn-gĂ€ngiges Menu, Live Musik und Hektoliter-weise Bier, dann ist der Spuk vorbei, mit dem Bus retour ins Hotel.

Auf Du-Schlauch hat’s eine 5 Minuten Zusammenfassung

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Sonntag 12.07.2015

Meine mĂŒden Muskeln lassen sich ohne großen Widerstand von unerledigter Arbeit und der Neugier, Kuching zu erkundigen, ĂŒberzeugen, den heutigen Ride auszulassen.

Es ist heiiiiiiiiiiiiiiiiiiissssssssss. Zur Siesta-Zeit schlendere ich durch Kuching’s Chinatown. Ein paar local food stalls haben geöffnet: kochen, servieren und essen in Zeitlupentempo; schnelle Bewegungen sind unnötig, große Ventilatoren verteilen die Hitze. GemĂŒse dĂŒmpelt in gelber Sauce, ölige HĂŒhnerbeine gehen nirgendwo mehr hin, hinter Glasvitrinen wartet vorgekochtes, lauwarmes GemĂŒse darauf, mit Reis vermischt verspeisen zu werden. Juwelier- und GoldgeschĂ€fte sind das Monopol chinesischer Secondos und deren Nachkommen. Der Chef im frisch gebĂŒgelten, weißen Hemd, das volle, in unnatĂŒrliches Schwarz gefĂ€rbte Haar elegant nach hinten gekĂ€mmt, beobachtet seine Angestellten mit Argusaugen, allzeit bereit, den “best deal” abzuschließen, auf dass ihm unter gar keinen UmstĂ€nden ein GeschĂ€ft entgehe.

Leider sind alle Restaurants, die sich an Gwailo’s richten, geschlossen. Es ist mir ein Anliegen, lokales Business zu unterstĂŒtzen – Klimaanlage und Wifi im Pullman oder Hilton muss jetzt nicht sein. Ich entdecke das James Brooke’s – genau was der Herr Doktor verschrieben hat – Gartenrestaurant in einem Fusionbau, ein dezentes Mass lokaler Dekoration, Sandwich, Limejuice, Latte und WiFi (es geht doch nicht ohne) und ĂŒber Kopfhörer Bob Marley als Hintergrund. Das Kuching Pullman kriegt eine volle Breitseite auf Tripadvisor ab: das Hotel ist OK, die falsche Produktplatzierung der Accor-Gruppe dient perfekt als Ärger-Entladungs-Zielschiebe.

    

    
 
GoPro Batterien aufgeladen. Hail hail Old Nyff, der sein Boutique-ReisebĂŒro aufgab, als jedes Reiseprogramm punkt-genau mit der Spannungsabgabe-Dauer der Batterien aller gĂ€ngigen Modelle zeitgenössischer Videokameras synchronisiert werden musste. Mit leerer Batterie lĂ€sst sich nicht reisen, schon gar nicht besichtigen, nur noch die nĂ€chst-gelegene Steckdose ist interessant. Nyff konnte nicht ahnen, dass das Batterien-Problem mit dem Aufkommen kraftvoller, tragbarer, wiederaufladbarer Batterien, zwar gelöst wurde, aber das Fehlen von WiFi in der unmittelbaren NĂ€he von Erlebnis-Orten wesentlich grössere Zwaenge heraufbeschwor. Wozu soll man photographieren, 360 Grad panoramieren und filmen, wenn man es nicht zwecks “geliked” zu werden, binnen weniger Minuten in der Cloud in Yankeeland (die Cloud ist doch ueberall, oder?) oder auf Tencent platzieren kann?
KleinstÀdte sind logistisch ein Traum: 20 Minuten Fahrzeit vom Hotel zum Flughafen, effizienter Check-in, zwei Stunden in der Lounge bei guten Mee Kolong und ereignislos mit Silkair nach Singapur retour.

Gut so, sehr gut so 🙂

 

Consequences of Increased Mamilomat Usage

Prelude: a “Mamilomat” is a device used by a Mamil to pursue his ambitions. Mamilomats come in the shape of extremely well spec’d (aka expensive) bicycles of the mountain-, road- or triathlon- category where any gram of possible excess weight can be shed off by an additional carbon-titanium upgrade to overcompensate the effects of a steadily growing BMI of the Mamil owner.

Most humbly I claim Â© for the word “Mamilomat”.


Main event: I’m committed to 2500 km of MTB and hiking over the course of 2015 – around 1050 km done by mid of May, so far so good.

Regular riding led to a gradual improvement of my stamina (what a surprising statement this is ….): Early in 2015 a two hours 25 km MTB ride used to be an ordeal, now I can do 50km in a morning (see the screenshot from my polarpersonaltrainer.com account below), arrive home in decent shape and have energy to do something else the same day.

On my Merida 29″ hardtail, carbon frame, Shimano XT spec’d Mamilomat* climbing is a sheer pleasure, the big wheels allow very good momentum.

A rant (aka a justification) why I need a full suspension bike will follow in due course – rest assured of that.

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Afterplay: A new challenge (a really nice problem to have though…) emerges: my thigh muscles, especially the quadriceps are tightening up to an extend that – for the first time in my life – I book a leg massage. May 19th the big day – the physio goes easy on me, but I writhe in pain. OMG does that hurt. She strongly recommends using a foam roller BEFORE and after each ride. How can I motivate myself on a Saturday morning around 05:50 to torture myself with a piece of hard foam?

let’s see; in the meantime : keep riding